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Geschrieben von BibiBlackWidow

In Good Faith – Interview

Mit “Anthology” veröffentlichen “In Good Faith” eine Doppel-CD, die sowohl das bereits vergriffene Debüt Album “Past_Tense_Presence” als auch die aktuelle EP “It’s Tearing Me Apart” enthält. Nachdem die Band in den letzten Jahren mit einigen Konzerten, u.a. als Support für AND ONE, und diversen Festival-Auftritten auf sich aufmerksam gemacht hat, gab es in diesem Jahr entscheidende Besetzungswechsel, sodass der harte Kern der Band nunmehr aus Bandgründer Kai Németh und Jörg Allenbach besteht.

BBU: Hallo Ihr beiden, die wichtigste Frage zuerst, wie geht es Euch?

In Good Faith: Gut, wir fühlen uns zurzeit sehr wohl.

BBU: Ich komme mal gleich zum Punkt – Ihr habt eine Doppel-CD produziert, wovon ein Teil davon Euer mittlerweile vergriffenes Debut enthält, war die Nachfrage so groß? Oder warum habt Ihr Euch dafür entschieden?

In Good Faith: Wir haben viele Anfragen von Fans bekommen, die uns erst kürzlich das erste Mal gehört haben und konnten den CD-Wunsch nicht erfüllen. Auch weil wir jetzt überregional spielen, gibt es noch große Nachfrage, die wir befriedigen wollen. So haben wir uns entschlossen, die CD neu aufzulegen und die neue EP gleich zu integrieren. Für unsere Fans, die bereits im Besitz des Albums „Past_Tense_Presence“ sind, gibt es die EP „It´s tearing me apart“ auch einzeln.

BBU: “Anthology” ist ein Konzept-Album. Welcher sprichwörtliche rote Faden zieht sich durch die Scheibe?

In Good Faith: Das Auf und Ab der Gefühle. Da wir inhaltlich über persönliche Erlebnisse schreiben steht jeder Song für einen Abschnitt unseres Lebens.
Die Kernaussage des Albums ist: „Lasst den Kopf nicht hängen, es lohnt sich immer zu kämpfen“

BBU: Auf “Anthology” finden sich ClubSounds (“Hit Me Hard”) ebenso wie verträumte ElectroPop Perlen (“As Time Goes By”) – Was ruft bei Euch persönlich mehr Emotionen hervor, eher das gefühlvolle oder doch eher die Ab-Tanz-Stücke?

In Good Faith: Das hängt von unserer emotionalen Verfassung ab, wie bei jedem Menschen. Es gibt durchaus Zeiten, wo wir auch einfach nur abfeiern wollen, um den Kopf frei zu bekommen. Aber bei den meisten Songs wollen wir ein Gefühl transportieren.

BBU: Aber Ihr habt auch Remixe auf der Scheibe platziert, sagt mal kurz ein wenig zu den Bands, die Euch da unterstützt haben.

In Good Faith: Zu einigen Bands pflegen wir eine persönliche Freundschaft, da lag es nahe, das wir uns gegenseitig remixen. Von anderen Bands kamen Anfragen, ob wir ein Remix benötigen. Alles in allem sind die Remixe sehr gut geworden, wofür wir uns hier nochmal bedanken.

BBU: Der harte Kern besteht nun nur noch aus Jörg und Kai, gibt es noch weitere Bandmitglieder, und wie sieht es live aus, steht Ihr dann alleine auf der Bühne, oder habt Ihr da Gastmusiker, auf die Ihr zurückgreifen könnt?

In Good Faith: Den Großteil bestreiten im Moment allein, teilweise haben uns in der Vergangenheit Model Kaos, Schwarzbund und Neoklin bei einzelnen Songs oder Shows unterstützt. Auch Gastsängerinnen hatten wir schon mit auf der Bühne. Für die Zukunft ist aber eine Erweiterung angedacht.

BBU: Zum Thema Bandmitglieder – könntet Ihr Euch vorstellen, auch eine Frau auf die Bühne zu holen, oder sind Euch die zu zickig *lach*

In Good Faith: Selbstverständlich würden wir auch mit Frauen musizieren, Musik kennt kein Geschlecht. Wir sehen uns nicht als „Boygroup“ J.

BBU: Wenn Ihr nun auf die Produktion des Albums zurück seht, könnt Ihr dann zufrieden lächeln?

In Good Faith: Sicher gibt es immer Dinge, die man hinterher entdeckt, die besser hätten sein können, aber zu dem Zeitpunkt war es für uns fertig und es ist unserer Meinung nach auch gut so wie es ist.

BBU: Ich danke Euch herzlich für das Interview – Das letzte Wort gehört Euch.

In Good Faith: Erstmal vielen Dank für das Interview.
Jetzt, wo wir mit Echozone ein sehr erfahrenes Label an unserer Seite haben, wünschen wir uns natürlich unsere Musik noch mehr Menschen zugänglich zu machen, ob Live oder auf CD. Außerdem arbeiten wir gerade an Songs für das neue Album, welches für das nächste Jahr geplant ist.

Quelle:
http://www.badblack-unicorn.de/index.php/interviews/480-in-good-faith-interview

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